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Leserstimmen |
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Diabolisch gut! Die "Anleitung für Projektvernichter" ist zum einen eine amüsant und kurzweilig zu lesende Lektüre für alle, die wissen wollen, was sich hinter den Kulissen der glänzenden Wirtschaftsfassaden abspielt. Zum anderen bietet es für Projekt-Beteiligte vom Manager bis zum Teammitglied eine Fülle von Beobachtungen mit großem Wiedererkennungseffekt. Das ist sehr oft zum Schmunzeln, manchmal aber auch mit einem weinenden Auge zu lesen, wenn man selber zu den Betroffenen gehört. Durch die Form der Satire (meines Wissens nach einmalig in der etwas trockenen Projektmanagement-Literatur) werden einem die wichtigsten Prinzipien für die erfolgreiche Durchführung eines Projekts auf eine erfrischend neue Art und Weise näher gebracht. H. Kötting schöpft offensichtlich aus einem großen Erfahrungsschatz mit Projekten und präsentiert hier pointiert Schlüssel-Szenarien und durchaus auch schmerzhafte Erkenntnisse. Wenn Sie Ihr Projekt den vielen anderen gescheiterten Vorhaben hinzufügen wollen, dann folgen Sie einfach den Lektionen der "Schattenseite". Falls Sie jedoch Ihr Projekt erfolgreich durchführen wollen, so tun Sie einfach das Gegenteil von dem, was Ihnen hier empfohlen wird. Ich wünsche allen so viel Spaß mit diesem Buch, wie ich ihn hatte. U. Matzinger, Raeren |
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Zum Buch von Horst W. Kötting “Anleitung für Projektvernichter". Ich gehöre wahrhaftig nicht zu den Leseratten, die ein Buch nach dem anderen verschlingen und Bücher erst wieder aus der Hand legen, wenn die letzte Seite erreicht ist. Ich bin eher der selektive Leser, der aus Fach- und Sachbüchern die entscheidenden Kapitel sucht, liest und das Buch wieder auf die Seite legt, bis ich mal wieder was nachschlagen muss. Ähnlich wollte ich auch mit dem Buch von Horst W. Kötting "Anleitung für Projektvernichter" vorgehen: In einer Werbe-E-Mail hatte ich davon erfahren, dachte das könnte interessant sein für die ein oder andere Geschichte, die ich in meinen Trainings so über gescheiterte Projekte erzähle, und habe es eben bestellt. Es kam am Morgen per Post. Ausgepackt, geblättert, angefangen zu lesen und erst am Nachmittag habe ich das Buch, als ich die letzte Seite erreicht hatte, wieder zur Seite gelegt. Spannend und unterhaltsam geschrieben hat mich dieses Buch gefesselt. Mein Lesefluss wurde nur unterbrochen von meinem lautem, begeistertem Zustimmen, Lachen über die gelungene Satire und dem Bedürfnis dem Menschen am Schreibtisch gegenüber einige Passagen laut vorzulesen. Worum geht es in diesem Buch? Horst W. Kötting erzählt eine Geschichte in der "Ich-Form" über den Projektabschlußberichtes eines diabolischen Repräsentanten der „Schattenseite", dem Großmeister. Dieser berichtet genüsslich darüber, wie es der Schattenseite gelungen ist, ein Projektvorhaben zum Scheitern zu bringen. Zu Beginn werden in der Präambel die handelnden Personen vorgestellt: Der "Finanzier" ist der Auftraggeber und somit Geldgeber für das Projektvorhaben. Der "Nutzer" repräsentiert den Teil der Protagonisten, der letztendlich mit den Resultaten des Projekts arbeiten soll. Als die "Obrigkeit" bezeichnete der Großmeister das Management oberhalb der Projektstrukturen, also die Unternehmensleitungen, Vorstände etc. Sie repräsentieren typischerweise den Auftragnehmer. Die einzelnen Mitglieder des Projektteams nennt er sinnvollerweise "Exekutoren", Der "Leiter der Exekutoren", auch häufig einfach als "LE" bezeichnet, ist der Manager des Projektteams. Das Kapitel endet mit der obligatorische Anmerkung: "Ähnlichkeiten mit Personen oder Unternehmen sind natürlich rein zufällig und keineswegs beabsichtigt". Hier hätte ich die Anmerkung vorgezogen, die Heinrich Böll seiner Erzählung "Die verlorene Ehre der Katarina Blum" vorgestellt hat: "... so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich." Die Personen - und andere Situationen im Projekt - werden jeweils in hervorragenden Illustrationen von den beiden Künstlern Zhou, Xin und Wang, Yunong dargestellt. Nach der Einleitung geht es in einem an Fantasy-Geschichten erinnernden und konsequent eingehaltenen Schreibstil durch alle - um in der PMI Terminologie zu bleiben - Prozessgruppen und Wissengebiete des Projektmanagements. Immer und überall können die Repräsentanten der Schattenseite, angeführt durch den Großmeister, zur Vernichtung von Zeit und Geld beitragen und ihren eigenen Erfolg festigen und erweitern. Eine Leseprobe: "Es gibt einige Parameter, die für unsere Arbeit von Bedeutung sind. Hierzu gehört zum Beispiel die Zeit, deren wahre Funktion die Menschen noch nie so recht verstanden haben. Weiterhin ist der Umstand von großem Nutzen, dass die Menschen offensichtlich recht vergesslich sind und so gut wie nie aus ihren früheren Niederlagen lernen." Über die Einsetzung des Projektmanagers - im Buch der Leiter der Exekutoren - wird berichtet: " ... es ist dann nur noch ein Kinderspiel, die Obrigkeit davon zu überzeugen, dass der Leiter der Exekutoren in der Tat lediglich Administrator des Projekts sein sollte, das professionelle Management des Projekts jedoch ureigenste Aufgabe der Obrigkeit sein muss. In der Planungsprozessen wird durch das Eingreifen der Schattenseite erreicht, dass möglichst viele notwendige Aufgaben vergessen und möglichst viele unnütze Aktivitäten hinzugefügt werden. Zu Beginn des Projektstarts ist dem Schattenteam der Sieg schon gewiss. Die kommenden Wertvernichtungspotentiale sind enorm. Dem Großmeister wird schon jetzt das Wertvernichtskreuz zweiter Klasse verliehen. Gefährdet wird der Erfolg der Schattenseite einzig zu einem Zeitpunkt als gefährliche Individuen im Projekt auftauchen: die Seniorberater. Aber diese konnten erfolgreich aus dem Projekt vertrieben werden. Sie erreichen letztlich nur einen Phyrrus-Sieg. Dieses Kapitel glänzt durch eine hervorragende Beobachtung der Situation und legt den ganzen Erfahrungsschatz des Autors dar, der, so vermute ich, oft genug in dieser Rolle gewesen ist, und auch oft genug aus Gründen, die außerhalb seiner Kontrolle gelegen haben, der Schattenseite unterlegen war. Auch beim Risikomanagement obsiegt die Schattenseite: "Angst ist unser bester Verbündeter, auf den immer wieder absoluter Verlass ist. Und so blieb es also bei der Sammlung von vielen Risiken ohne irgendwelche Maßnahmen - eine solide Erfolgsbasis für uns!", berichtet der Großmeister. Am Ende des Buches wartet die Schattenseite mit der Vernichtungsbilanz auf. Und die liest sich, wie die ungeschriebenen Abschlußberichte vieler gescheiterter Projekte. Ein spannendes, lehrreiches, unterhaltsames Buch. Wenn man die jeweiligen Umkehrschlüsse aus den Handlungen der Schattenseite trifft kann man erkennen, was für einen erfolgreichen Projektabschluss notwendig ist. Allein im Weg steht die schwerwiegende Erkenntnis, dass die Menschen nicht bereit sind von den Fehlern anderer zu Lernen und nur selten von ihren eigenen. Meine Hoffnung bleibt, dass die Satire ein besseres Mittel ist, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Und dazu wird dieses Buch beitragen. Volker Gottwald, PMP Siehe auch: Project Management Institute (PMI) URL |
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Die absolute Sensitivierung für Projektmanager Zur Erlangung der PMI und GPM Zertifizierung habe ich jede Menge Literatur über das Thema Projekt Management durchgearbeitet. Irgendwann hat man das Gefühl, dass die Inhalte sich wiederholen und man nicht wirklich neue Erkenntnisse gewinnt. Doch dieses Buch war ein Erlebnis der besonderen Art. Anders als bei den klassischen Büchern über das Thema PM wird hier nicht die X_te Variante der Zieldefinition, Projektplanung oder _Steuerung behandelt, sondern sehr klar und nachvollziehbar dargestellt, welche Fehler in Projekten gemacht werden und welche Auswirkungen diese haben. M.E. ein gelungenes Werk, um erfahrene Projekt Manager zu sensibilisieren und junge Projekt Manager aufzuklären, bevor sie auf die tückischen Minen in Projekten treten. Das Buch ist in seiner Art sehr erfrischend geschrieben und erinnert an den Stil des PM Gurus Tom DeMarco. "Projektmanager PM" |
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Satire oder Wirklichkeit? Ich habe mir Ihr Buch gekauft und nach 3 Stunden war der Inhalt komplett 'aufgesaugt'. Ich hätte mich wahrscheinlich köstlich amüsiert, wenn nicht jede Zeile so verdammt wahr gewesen wäre. Ich kann JEDEM PM nur wärmstens ans Herz legen, diese absolut komprimierte Satire der wahrhaften Darstellung der Projektabwicklung zu lesen und zu verinnerlichen. (Was denn nun, Satire oder Wirklichkeit? - Das ist hier die Frage...) HERZLICHEN DANK FÜR DIESE GRANDIOSE DARSTELLUNG IHRER ERFAHRUNGEN! Falk Weihmann |
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Das 1x1 für den erfolgreichen Projektverhinderer Sachverhalte aus einem anderen und neuen Blickwinkel zu betrachten, hilft oft zu neuen Erkenntnisgewinnen und dem Finden neuer Lösungsansätze. Horst Kötting hat dies erfolgreich und sehr unterhaltsam im Hinblick auf Großprojekte getan und die Frage beantwortet: Was muss getan werden, damit Projekte scheitern oder zumindest nicht die Vorgaben hinsichtlich Budget und Zeit einhalten. Jedem, der bereits Projekte - erfolgreich oder nicht - absolviert hat, wird das eine oder andere Licht aufgehen, warum das eigene Projekt genau so verlaufen ist. Ein Investment in dieses Buch vor einem Großprojekt für die Obrigkeit, den Finanzier sowie den Leiter der Exekutoren würde der Gilde der Projektvernichter den Boden entziehen - frei nach dem Motto: Nutze die preisgegebenen Geheimnisse zu Deinem Vorteil. Michael Alf, München |
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Ein PM-Lehrbuch der besonderen Art Dieses Buch bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Prinzipien des Projektmanagements auf eine herrlich satirisch verfremdete Art kennen zu lernen. Nicht nur für Projektmanager sehr lesenswert, sondern für alle, die sich mit der Führung von Menschen beschäftigen. B. Hardert, Köln |
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